Was ist ökologische Biomasse?

[nk_awb awb_type=“color“ awb_color=“#b38211″]Grundsätzlich ist es eine organische Substanz, bzw. die gesamte biologisch abbaubare Stoffmenge, die durch Pflanzen, Menschen und Tiere in einem Lebensraum erzeugt wird. Dabei beschränkt sich der Begriff nicht nur auf lebende, sondern auch auf tote und zersetzte Organismen sowie von ihnen produzierte Substanzen. Rund die Hälfte der trockenen Biomasse ist aus Kohlenstoff. Die Verteilung der Biomasse der Erde kann den drei kleinen Grafiken unterhalb entnommen werden.[/nk_awb]

Pflanzen

82% der ökologischen Biomasse besteht aus Pflanzen.

Mikroorganismen

13% der ökologischen Biomasse besteht aus Mikroorganismen.

Tiere & Pilze

5% der ökologischen Biomasse besteht aus Tieren und Pflanzen.

Unsere zwei Möglichkeiten mit Biomasse etwas zu verändern

Der erste Hebel, den wir besitzen ist Biomasseprodukte dauerhaft zu nutzen und so den gespeicherten Kohlenstoff möglichst lange zu binden. Holz als Baumaterial ist dabei hochwertig und gut zu verarbeiten. Es kann sehr energieaufwändige Materialien wie Beton oder Ziegel ersetzen.

Der zweite Hebel ist Biomasse beispielsweise durch die Renaturierung von Mooren und Gewässern unter Wasser zu bringen, da der gebundene Kohlenstoff durch den Luftabschluss nicht freigesetzt werden kann. Dieser natürliche Prozess unterstützt zudem die Artenvielfalt und den Wasserhaushalt.

Was ist energietechnische Biomasse?

[nk_awb awb_type=“color“ awb_color=“#b38211″]Der Begriff „energietechnische Biomasse“ umfasst organische Stoffe tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, welche als Energieträger genutzt werden können und sich in überschaubarer Zeit regenerieren. Nicht einbezogen werden fossile Brennstoffe wie Erdöl. Beispiele für energietechnisch verwertbare Brennstoffe sind Holzpellets, Hackschnitzel, Biogas oder Biodiesel.[/nk_awb]
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