Wissenswertes zum Podcast – Alles rund um den Hausbau mit Holz

Wissenswertes zu „Holz als Baumaterial“ erklärt euch die Hintergründe des modernen Holzbaus zu unserem nachhaltigen Podcast. In Folge 6 dreht sich alles ums ökologische und gesunde Wohnen. Das macht die Firma Engelhardt + Geissbauer mit ihren nachhaltigen Holzhäusern bereits seit vielen Jahren möglich. Doch was zeichnet Holz als Baustoff überhaupt aus? Was sind die großen Vorteile von denen jeder spricht? Lest selbst!

Wir haben die Basics hier für euch zusammengefasst und schaffen das Fundament, auf das zukünftige Generationen irgendwann bauen können. Denn ohne die nötige Bauwende, können wir den Klimawandel unmöglich stoppen. Viele denken bei Klimasündern an Flugzeuge, passionierte Fleischesser, Plastik oder Kohlekraftwerke. Dabei gibt es einen großen Sektor, der alles andere als unschuldig ist: Wohnen und Bauen. Der Wunsch nach einem gemauerten Eigenheim und das Versiegeln vieler natürlicher Flächen macht unserer Natur das Leben schwer. Der böse Mitspieler ist in diesem Fall der verbaute Zement und seine hohe CO2 Belastung. Was wir dagegen tun können? Über die Vorteile des Baustoffes Holz aufklären und Umdenken!

CO2-Bindung von Holz

Holz ist ein genialer Baustoff. Er ist nachwachsend und somit eine echte Alternative. Holz bindet CO2 langfristig. Dadurch verlängern Holzhäuser den Kohlenstoffspeicher aus dem Wald. Pro Kubikmeter verbautes Holz wird eine Tonne CO2 gebunden. Bei unserem Einfamilienhaus MAX werden ca. 40 Kubikmeter Holz verbaut. Allein ein Haus speichert damit 40 Tonnen CO2.

Holz – zweifelsfrei der einzigartigste Rohstoff der Natur, begleitet mich schon mein gesamtes Leben lang. Früher war Holz für mich nur ein wunderbarer Baustoff. Heute sehe ich darin die beste Möglichkeit, dem Klimawandel etwas entgegensetzen. Intelligente, nachhaltige Lösungen im Holzhausbau, die für jede Familie bezahlbar sind, sind der Schlüssel zum Erfolg. Dafür setze ich mich täglich ein.

– Stefan Ziegler, Geschäftsführer der ZIEGLER GROUP

„Holz – zweifelsfrei der einzigartigste Rohstoff der Natur, begleitet mich schon mein gesamtes Leben lang. Früher war Holz für mich nur ein wunderbarer Baustoff. Heute sehe ich darin die beste Möglichkeit, dem Klimawandel etwas entgegensetzen. Intelligente, nachhaltige Lösungen im Holzhausbau, die für jede Familie bezahlbar sind, sind der Schlüssel zum Erfolg. Dafür setze ich mich täglich ein.“

Stefan Ziegler
Geschäftsführer der ZIEGLER GROUP

Holzrahmenbauweise

Die Holzrahmenbauweise verlegt einen großen Teil des Baus von der Baustelle in die witterungsgeschützte Werkstatt. Holz und Plattenwerkstoffe werden dabei zu einer tragenden Konstruktion verbunden. Über Multifunktionsbrücken werden sie in der Halle von einer Station zur nächsten transportiert. Neben einer integrierten Dämmstation, beinhaltet die Fertigungslinie ebenso den Einbau der Fenster sowie das Verputzen. Die Wände für ein Einfamilienhaus können so binnen eines Tages gefertigt werden.

Mehr Holzbau – mehr Wohnraum

Eine gemauerte Wand, die gleichzeitig mit Styropor gedämmt ist, braucht deutlich mehr Platz als die die 30 cm dicke Holzwand. Dadurch entsteht bei gleichbleibender Konstruktionsfläche und identischen Außenabmessungen rund 10 – 15 % mehr Wohnfläche in einem Holzhaus. Bei einem klassischen Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern, wäre das quasi ein zusätzlicher „geschenkter“ Raum.

Wanddicke im Holzhaus, Hintergrundwissen zu nachhaltigem Podcast
Wanddicke im gemauerten Haus, Hintergrundwissen zu nachhaltigem Podcast

Welches Holz wird verbaut?

Als Konstruktions- und Bauholz  eines Hauses eignet sich vor allem Kiefern- und Fichtenholz sehr gut. Kiefern wachsen unter anderem häufig am Meer oder im Hochgebirge. So sind die Bäume im Gegensatz zu anderen häufig starken Winden ausgesetzt. Kiefernholz ist daher äußerst zäh, was es besonders langlebig macht. Fichten eignen sich ideal zur Verwendung als Bauholz, denn sie wachsen häufig auffallend gerade und haben wenig Äste. Die nahezu astfreien Stämme erreichen eine Länge von bis zu 25 Metern bei einer Baumhöhe von bis zu 60 Metern. Zudem ist das Holz zwar weich aber sehr robust.

Brandschutz

Holz brennt. Aber was viele nicht wissen: Holz brennt kontrolliert. Die Auswirkungen, die ein Brand hervorruft, sind weitaus vorhersehbarer als bei anderen Baustoffen. Die Rettung von Personen ist daher nicht von überraschenden Einstürzen gefährdet und somit ist das Wichtigste im Brandfall vorausgesetzt: Fluchtwege werden möglichst lange aufrecht erhalten. Holzhäuser sind hier sogar etwas im Vorteil. Beispielsweise Styropor, welches in vielen Ziegelhäusern verwendet wird, fängt bei Hitze irgendwann an zu tropfen, was eine Brandausbreitung nochmal beschleunigt. Beim Entflammen von Holzverbundwerkstoffen mit entsprechenden Flammschutzmitteln besteht diese Gefahr nicht.

Schallschutz

Ein Zuhause ist ein Ort der Ruhe und Gelassenheit. Die Grundvoraussetzung dafür ist ein guter Schallschutz. Entscheidend ist hier wiederum die Dichte des Dämmmaterials. Letztere lässt sich ganz einfach mit "Porösität" gleichsetzen, das heißt wie viele Geräusche durch die Poren der Fasern gelangen können. Umso höher die Dichte, desto weniger Schall kann durch das Material gelangen. Dichte Holzfaserplatten können eine effektive Option für den Schallschutz in einem Holzhaus sein. Sie können beispielsweise in der Zwischenwand verwendet werden und auch mit anderen schalldämmenden Materialien kombiniert werden.

Holz brennt kontrolliert und voraussehbar. Die Rettung von Personen ist daher nicht von überraschenden Einstürzen gefährdet: Fluchtwege werden möglichst lange aufrecht erhalten. Holzhäuser sind hier sogar etwas im Vorteil. Z.B. in Ziegelhäusern verbautes Styropor, fängt bei Hitze an zu tropfen, was eine Brandausbreitung beschleunigt. Bei Holzverbundwerkstoffen mit Flammschutzmitteln besteht diese Gefahr nicht.

Entscheidend für die Ruhe ist die Dichte des Dämmmaterials. "Dichte" lässt sich mit "Porösität" gleichsetzen, d.h. wie viele Geräusche durch die Poren der Fasern gelangen. Umso höher die Dichte, desto weniger Schall dringt durch. Holzfaserplatten können eine nachhaltige Option für den Schallschutz sein. Sie können mit anderen schalldämmenden Materialien kombiniert werden.

Diffusionsoffener Wandaufbau – Eine Wand die atmet

Das optimale Zusammenspiel ausgewählter natürlicher Baustoffe ergibt eine Konstruktion mit vollständigem Verzicht auf Styropor oder Kunststoff. Die diffusionsoffene Wand bleibt durch den Verzicht auf Folien luftdurchlässig. Wasserdampf kann von innen nach außen entweichen und erzeugt ein angenehmes Raumklima. Was genau alles in dieser nachhaltigen Konstruktion steckt? Schaut selbst!

Die Vorteile beim diffusionsoffenen Wandaufbau liegen aber nicht nur in seiner Fähigkeit, Feuchtigkeit abzutransportieren, sondern auch in einer guten Dämmung. Bedingt durch eine hohe Dichte der natürlichen Materialien speichern diese Wärme besonders gut. Das hat zur Folge, dass die Wärme im Winter im Inneren gehalten wird und die sommerliche Hitze erst in den Abendstunden von außen hereinkommt.

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